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Blechbearbeitung

Hi-Focus Plasmaschneiden
Die richtige Schneidtechnologie am richtigen Teil erspart Ihnen wertvolle Ressourcen.
Was ist das ?
Plasmaschneiden:
Je feiner ein Werkzeug, desto präziser die Bearbeitung. Das gilt auch für das Werkzeug Plasmastrahl. Obwohl es sich um eine andere Technologie handelt, haben sich die Entwickler des Hifocus-Plasmaschneidverfahren an der sehr schmalen Schnittfuge des Laserstrahls orientiert. Mit dem Werkzeug Laserstrahl lässt sich eine hohe Bearbeitungs-genauigkeit im dünnen und mittleren Blechbereich erzielen: Sie liegt innerhalb des Toleranzbereichs von +-0,1 bis +-0,2 Millimeter.
Schema Plasmaschneiden:
Durch einen Qualitätssprung können Rechtwinkligkeitstoleranzen erreicht werden, die im engen Bereich von lediglich 0,025 bis 0,050 Millimeter liegen.
Kathoden- und Düsensystem wurden neu gestaltet:
Die völlig neue Gestaltung des Plasmabrenners hatte das Ziel, den Plasmastrahl ein-zuschnüren. Diese Einschnürung basiert auf einer Neugestaltung der Kathoden- und Düsensysteme sowie auf einer erhöhten Rotation des Plasmagases im Brenner. Des Weiteren wird ein Wirbelgas nach dem Austritt aus der Düse um den Plasmastrahl gelegt. Dieses Wirbelgas unterstützt zusätzlich die Einschnürung des Plasmastrahls. Auf diese Weise bietet das Hifocus-Plasmaschneidverfahren Schnittfugen, deren Minimum bei 1,2 Millimeter liegt. Aus dieser, im Vergleich zum Laser mit seiner Schnittfuge im Bereich von 0,2 bis 0,4 Millimeter breiteren Schnittfuge, resultieren die geringfügigen Einschränkungen des Einsatzes der Technologie bei extrem kleinen Innenradien, sehr schmalen Stegen und extrem spitzwinkligen Innenkonturen. Demgegenüber ist die Präzision, mit der im Hifocus-Verfahren Werkstücke geschnitten werden, mit der Präzision des Lasers praktisch gleichwertig. Die erreichbaren Toleranzen liegen innerhalb des Bereichs von +- 0,1 Millimeter.
Die Hifocus-Plasmaschneidanlage bedient ein breites Feld von Werkstoffarten und Materialdicken. Mit dem Verfahren lassen sich alle elektrisch leitenden Werkstoffe schneiden. Dabei sind im Dickenbereich von 0,5 bis 25 Millimeter und unter bestimmten Umständen auch bis 30 Millimeter ausgezeichnete Schnittqualitäten erreichbar. Damit ist das Hifocus-Plasmaschneiden, im Bezug auf die Materialdicke, dem Laserschneiden von elektrisch leitenden Werkstoffen signifikant überlegen.
Zur Beurteilung einer Schnittfläche sind mehrere Faktoren zu begutachten: Die hohe Präzision des Hifocus-Plasmaschneidens zeigt sich im engen Toleranzbereich von +- 0,1 Millimeter. Ein weiterer Faktor ist die Beurteilung der Rechtwinkligkeitstoleranz der Schnittfläche zur Oberfläche des Werkstücks (auch Neigungstoleranz genannt). Zur Beurteilung dieser Neigungstoleranz tritt mit der DIN EN ISO 9013 eine neue, verfahrens-unabhängige Norm in Kraft. Sie betrachtet nur noch das geschnittene Werkstück, unabhängig vom Schneidverfahren. Die Auswertung der Schnitte, die das Hifocus-Verfahren erzeugt, ergibt nach dieser Norm die Zuordnung zum Bereich 1. In diesem Bereich befinden sich auch die Schnittergebnisse des Laserschneidens. Damit hat das Hifocus-Verfahen im Vergleich zum herkömmlichen Plasmaschneiden einen Qualitätssprung erreicht. Es können wie beim Laser Rechtwinkligkeitstoleranzen erreicht werden, die im engen Bereich von nur 0,025 bis 0,050 Millimeter liegen.
Neben der Erzielung rechtwinkliger Schnitte erzeugt das Hifocus-Verfahren metallisch blanke, bart- und gratfreie Schnitte. Ein Werkstück, das gerade auf der Hifocus-Anlage geschnitten wurde, ist metallisch blank, nicht die Spur eines Grats ist zu fühlen. Damit wird in erheblichem Maße Nacharbeit gespart. Gleichzeitig hat man eine potenzielle Quelle von Verletzungen, eliminiert.
Signifikante Unterschiede zwischen Laser- und Hifocus-Plasmaschneiden gibt es auch beim Schneiden von Blechen aus Aluminium.
Qualität zeichnet sich durch reduzierte Spritzbildung aus.
Nach Angaben des Herstellers sind die Werkstücke auf der rechten Seite dank der Technologie grat- und bartfrei geschnitten. Beim Laserschneiden blieb demgegenüber ab einer Blechdicke von 8 Millimetern ein deutlicher Bart stehen. Qualitätsschneiden zeichnet sich immer auch durch reduzierte Spritzerbildung aus. Selbst beim Einstechen entstehen nur wenig Spritzer. Diese wenigen Spritzer haben dank der spezifischen Konstruktion des Plasmabrenners keine Chance an die Plasmadüse zu gelangen. Davor liegt nämlich die Wirbelgaskappe, und diese wirkt wie ein Schutzschild. Dieser zusätzliche Schutz sorgt nicht nur für eine lange Lebensdauer der Hifocus-Plasmabrenner-Verschleißteile, sondern auch für die hohe Qualität der Schnitte.
Einer der Hauptvorteile im Vergleich zum Laserschneiden ist die relative Unempfind-lichkeit des Abstands zwischen Plasmadüse und Werkstückoberfläche. So kann der Brennerabstand abweichend vom eingestellten Sollwert im Bereich von +- 1 Millimeter vom Sollwert des Brennerabstands von der Werkstückoberfläche bewirkt beim Plasmaschneiden eine Veränderung der Schnittfugenbreite von nur 0,05 Millimeter.
Boschert Combi-Cut Twin
Durch diese Anlage sind Freiformzuschnitte, Ausschnitte, Schriften etc. kein Problem zum schneiden.
